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Montag, 21. November 2011

Straelen: Straelens Wasser teurer

Auf die Straelener kommen im nächsten Jahr höhere Trinkwasserpreise zu. Wie aus der Sitzungsvorlage für den am nächsten Donnerstag tagenden Betriebsausschuss hervorgeht, steigt die seit Januar 2006 konstante Gebühr bei einem Jahresverbrauch bis 2000 Kubikmeter von 1,25 auf 1,35 Euro pro Kubikmeter. 
 
Ebenfalls um jeweils zehn Cent geht es bei größeren Abnahmemengen nach oben. Erhöhungen sind ebenfalls geplant beim Schmutzwasser (von 2,26 auf 2,34 Euro pro Kubikmeter) und bei Kleinkläranlagen (von 15,30 auf 16,24 Euro pro Kubikmeter). Gebührensenkungen sind vorgesehen bei der Entsorgung von abflusslosen Gruben (von 8,03 auf 7,68 Euro pro Kubikmeter) sowie bei der Beseitigung von Niederschlagswasser (von 1,08 auf 98 Cent pro Quadratmeter angeschlossener Grundstücksfläche).

Samstag, 16. April 2011

Geldern: Grundwasser im Nierspark teils belastet

Das Grundwasser im geplanten Neubaugebiet "Nierspark" ist stellenweise chemisch belastet. Wie aus einer Stellungnahme des Kreises Kleve hervorgeht, zieht sich eine "LHKW-Fahne" durch das Gebiet.
 
Hinter der Abkürzung "LHKW" verbergen sich leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe. Diese sind Bestandteil vieler Stoffe wie etwa Lösungsmittel und Lacke. Gelangen diese in den Erdboden, kann das Grundwasser mit LHKW belastet werden.

"Das Grundwasser kann man sich ähnlich wie einen Fluss vorstellen", erklärt die Gelderner Umweltbeauftragte Gaby Vohwinkel-Levels. "Wenn es an einer Stelle zu einer Belastung kommt, dann wird diese über eine bestimmte Strecke weitergetragen." Die Ursache für die LHKW-Belastung liege demnach nicht im Neubaugebiet, sondern irgendwo außerhalb.

Wie Gaby Vohwinkel-Levels erklärt, sind solche Belastungen in der Umgebung größerer Siedlungen nicht ungewöhnlich. "Da, wo viele Menschen wohnen und wo auch Industrie ist, kann es immer wieder zu solchen Ergebnissen kommen", sagt die Umweltschutzbeauftragte. Viele Menschen würden sich zwar sauberes Grundwasser wünschen, "ein Anrecht darauf gibt es aber nicht", betont sie.
Als Konsequenz aus der nachgewiesenen Belastung folgert der Kreis Kleve: "Von einer Nutzung des Grundwassers zur Gartenbewässerung ist abzuraten." Das solle, erläutert Vohwinkel-Levels, vor allen Dingen verhindern, dass das belastete Wasser und damit die Chemikalie auf einer noch größeren Fläche verteilt wird.