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Donnerstag, 24. Februar 2011

Kerken: Alle tragen Kerkens Haushalt

Einstimmig hat der Rat den Etat beschlossen. Im Ergebnisplan fehlen rund 1,2 Millionen Euro. Manche Investitionen müssen verschoben werden. Die Gebühren bleiben weitestgehend konstant.

CDU-Fraktionsvorsitzender Rainer Hufschmidt ist froh, dass die Gebühren für die Kerkener weitgehend unverändert bleiben konnten. Seine Amtskollegin Sabine Velder von der FDP freut sich über den mobilen Treff für Jugendliche, den weiteren Ausbau des Dionysiusplatzes und die Umgestaltung des Bahnhofsumfelds an der Güterstraße.

Vor allem letztere Maßnahme wertet auch SPD-Fraktionschef Manfred Körfer als Plus. "Das neue Feuerwehrgerätehaus muss sein", befindet BVK-Fraktionsvorsitzender Michael Heinricks.

"Eine Katastrophe"

Einig waren sich die Parteien im Kerkener Gemeinderat gestern in ihrer Zustimmung zum Haushalt 2011. Ebenso unisono war in den Haushaltsreden das große "Aber" zu vernehmen. Das betraf die um 1,3 Millionen Euro gekürzten Schlüsselzuweisungen des Landes. Hufschmidt bezeichnete das als eine "Katastrophe für die Gemeinde".

Montag, 21. Februar 2011

Geldern: Schulen als Streichsache

In den Gelderner Schulen gibt es viel zu tun. Auf der Liste der Verwaltung stehen viele Sanierungswünsche. Geld ist aber nicht genug da. Der Rat, der den Etat selbst gekürzt hat, entscheidet nun, was erneuert wird und was nicht.

Sieben Seiten umfasst die Liste der Stadtverwaltung, auf der beschrieben ist, was an welcher Schule in Geldern dringend saniert werden muss. Vor besonders wichtige Punkte hat die Verwaltung dicke Ausrufezeichen gesetzt. Das Problem: Es ist nicht genug Geld da, um alle Maßnahmen in diesem Jahr umzusetzen. Der Rat hat die Ausgaben für diesen Bereich bei den Haushaltsberatungen 2011 um etwa 27 Prozent auf knapp 1,4 Millionen Euro zusammengestrichen. Die Quittung dafür bekommt er jetzt: Er muss die unpopuläre Entscheidung treffen, was an den Schulen saniert wird und was nicht.

Quelle : rp-online.de