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Samstag, 19. März 2011

Kerken: Leere Läden in Aldekerk

Bürger und Kommunalpolitiker beklagen die leeren Schaufenster im Ortskern von Aldekerk. Eine Geschäftsfrau wünscht sich ein kleines Kaufhaus im Dorf, um die Kaufkraft in der Ortschaft zu binden.

Es ist ein schönes Umfeld rund um die Kirche St. Peter und Paul Aldekerk. Vor allem in Richtung Markt könnte das Leben pulsieren, wenn nicht der Leerstand einiger Geschäfte die Menschen von einem Besuch in diesem Teil des Ortskernes fern halten würde.

Das bemängelt unter anderem auch Michael Heinricks, Fraktionsvorsitzender der Bürgervereinigung Kerken (BVK) im Gemeinderat. Innerhalb kürzester Zeit fallen ihm drei leere Geschäfte in diesem Bereich ein: eine Pommesbude, ein Reisebüro und das ehemalige Edeka-Geschäft.

Gerhardis Cuypers aus Kevelaer führt als Inhaberin ein Lotto- und Zeitschriftengeschäft direkt gegenüber der Kirche und neben dem leer stehenden Reisebüro. Sie bedauert die Leerstände in Aldekerk sehr. "Wir haben hier in der Ortschaft eine sehr treue Kundschaft. Deshalb könnte ich mit vorstellen, dass sich auch andere Geschäfte hier halten." Die Kevelaererin denkt dabei beispielsweise an ein kleines Kaufhaus: nicht so groß wie Edeka an der Bundesstraße, aber mit einem breiten Sortiment.

quelle : rp-online.de

Donnerstag, 24. Februar 2011

Kerken: Alle tragen Kerkens Haushalt

Einstimmig hat der Rat den Etat beschlossen. Im Ergebnisplan fehlen rund 1,2 Millionen Euro. Manche Investitionen müssen verschoben werden. Die Gebühren bleiben weitestgehend konstant.

CDU-Fraktionsvorsitzender Rainer Hufschmidt ist froh, dass die Gebühren für die Kerkener weitgehend unverändert bleiben konnten. Seine Amtskollegin Sabine Velder von der FDP freut sich über den mobilen Treff für Jugendliche, den weiteren Ausbau des Dionysiusplatzes und die Umgestaltung des Bahnhofsumfelds an der Güterstraße.

Vor allem letztere Maßnahme wertet auch SPD-Fraktionschef Manfred Körfer als Plus. "Das neue Feuerwehrgerätehaus muss sein", befindet BVK-Fraktionsvorsitzender Michael Heinricks.

"Eine Katastrophe"

Einig waren sich die Parteien im Kerkener Gemeinderat gestern in ihrer Zustimmung zum Haushalt 2011. Ebenso unisono war in den Haushaltsreden das große "Aber" zu vernehmen. Das betraf die um 1,3 Millionen Euro gekürzten Schlüsselzuweisungen des Landes. Hufschmidt bezeichnete das als eine "Katastrophe für die Gemeinde".

Sonntag, 9. Januar 2011

Güterstraße: Kommt der Umbau?

Noch ist unklar, was aus dem Gelände an der Güterstraße wird – entsteht dort, wie im Ideenwettbewerb vorgeschlagen, eine Mehrgenerationenanlage oder einen Treffpunkt für Jugendliche?
Ab der nächsten Woche wird in Kerken der Haushaltsplanentwurf vorgestellt und diskutiert. Dann könnte auch die Umgestaltung des Geländes an der Güterstraße in Frage gestellt werden – denn weil Kerken rund 1,2 Millionen Euro weniger Schlüsselzuweisungen vom Land erhält, sind Einsparungen nötig.
"Ich halte die Schlüsselzuweisungen für eine Katastrophe, auch wenn ich Verständnis für die Städte im Ruhrgebiet habe", sagt Michael Heinricks von der BVK.
Um das Defizit auszugleichen, dürfe es kein Tabu geben. "Wir müssen einen vernünftigen Haushalt aufstellen. Auch, wenn das heißt, dass wir die Güterstraße um ein Jahr schieben müssen." Auch Ulrich Neffe, stellvertretender Fraktionschef der CDU, sieht den Beratungen mit Spannung entgegen, denn noch sind die Pläne für die Güterstraße unklar. "Die Finanzlage ist schlechter als gedacht", sagt er. "Wir wünschen uns einen attraktiven Platz für die Kerkener – aber nicht zu jedem Preis."

Quelle : rp-online.de