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Montag, 27. Juni 2011

Kerken: Einbruch ins Pfarrhaus

Unbekannte sind in der Zeit von Freitagabend, 20 Uhr, bis Samstagmorgen, 8 Uhr, in das Pfarrhaus von St. Peter und Paul an der Marktstraße eingebrochen. Wie die Polizei am Wochenende mitteilte, hebelten die Täter ein Fenster auf und gelangten so ins Gebäude.
 
Nach Angaben von Dechant Theodor Prießen durchwühlten die Einbrecher im Pfarrbüro sämtliche Schränke und erbeuteten die Kassen für Bedürftige und Boten.
Darin habe sich ein "geringer Geldbetrag" befunden. Die Täter verschwanden durch ein anderes Fenster, ohne weitere Räume zu durchsuchen. Da vor drei Jahren bereits schon einmal in das Aldekerker Pfarrhaus eingebrochen wurde, will die Gemeinde nun weitere Sicherheitsmaßnahmen prüfen. Hinweise zum Einbruch am Wochenende nimmt die Polizei in Geldern unter Tel. 02831 1250 entgegen.

Freitag, 15. April 2011

Kerken - mit Video Glocke überwindet Grenzen

Vor dem Zweiten Weltkrieg rief der Schallkörper die Aldekerker zum Gottesdienst. Materialnot kostete die Glocken die Existenz. Ein Teil der Bronze gab dem Diasporakirchlein in Coswig bei Dresden neuen Klang.

Stahl statt Bronze läutet im Dachstuhl von St. Peter und Paul in Aldekerk. Das war nicht immer so. 1642 wurde das komplette Dorf beim 30-jährigen Krieg in Schutt und Asche gelegt. Bereits zwei Jahre später ließ die Gemeinde bei dem Glockengießer Franz Hemoy drei neue Bronzeglocken gießen zum Preis von 285 Reichstalern.

Nachdem zwei der Glocken neu gegossen und eine im Jahr 1924 restauriert wurde, mussten die Glocken 1942 als Kriegsmaterial herhalten. Diesem Schicksal entging die kleine Bronzeglocke, die seit 1761 im Dachreiter der Kirche hängt. "Vielleicht war sie zu klein, vielleicht ist sie übersehen worden", mutmaßt Günter Bossmanns, Mitglied im Kirchenvorstand, über den Verbleib.


Quelle mit Video : rp-online.de

Samstag, 19. März 2011

Kerken: Leere Läden in Aldekerk

Bürger und Kommunalpolitiker beklagen die leeren Schaufenster im Ortskern von Aldekerk. Eine Geschäftsfrau wünscht sich ein kleines Kaufhaus im Dorf, um die Kaufkraft in der Ortschaft zu binden.

Es ist ein schönes Umfeld rund um die Kirche St. Peter und Paul Aldekerk. Vor allem in Richtung Markt könnte das Leben pulsieren, wenn nicht der Leerstand einiger Geschäfte die Menschen von einem Besuch in diesem Teil des Ortskernes fern halten würde.

Das bemängelt unter anderem auch Michael Heinricks, Fraktionsvorsitzender der Bürgervereinigung Kerken (BVK) im Gemeinderat. Innerhalb kürzester Zeit fallen ihm drei leere Geschäfte in diesem Bereich ein: eine Pommesbude, ein Reisebüro und das ehemalige Edeka-Geschäft.

Gerhardis Cuypers aus Kevelaer führt als Inhaberin ein Lotto- und Zeitschriftengeschäft direkt gegenüber der Kirche und neben dem leer stehenden Reisebüro. Sie bedauert die Leerstände in Aldekerk sehr. "Wir haben hier in der Ortschaft eine sehr treue Kundschaft. Deshalb könnte ich mit vorstellen, dass sich auch andere Geschäfte hier halten." Die Kevelaererin denkt dabei beispielsweise an ein kleines Kaufhaus: nicht so groß wie Edeka an der Bundesstraße, aber mit einem breiten Sortiment.

quelle : rp-online.de