Kinder wurden ertappt
Seit Sonntag (22. Januar 2012) gelangten zwei 11 und 13 Jahre alte Kinder mehrmals auf ein ehemaliges Betriebsgelände an der Straße Am Nierspark. Auf dem Gelände drangen sie in zwei Fahrzeuge und einen Wohnwagen ein. Außerdem zerstörten sie an zwei der leerstehenden Gebäude mehrere Fenster. Den mit Strom versorgten Wohnwagen nutzten sie ab Sonntag, um dort aufgefundene Lebensmittel zuzubereiten. Sie hatten sich einen regelrechten Treffpunkt eingerichtet und bereits zwei andere Jungen dorthin eingeladen.
Am Mittwochnachmittag (25. Januar 2012) bemerkte ein Verantwortlicher die beiden Jungen auf dem Gelände und verständigte die Polizei. Die Beamten trafen die Kinder an und diese räumten ein, in die Fahrzeuge eingedrungen zu sein. Die Eltern holten ihre Kinder bei der Polizei ab.
Kreispolizeibehörde Kleve
Pressestelle
Tel.: 02821-504-1111
Fax: 02821-504-1125
e-mail: pressestelle.kleve@polizei.nrw.de
Internet: www.polizei-kleve.de
Hier finden sie einige Infos und News rund um die Gemeinde Kerken und dessen Umgebung.
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Samstag, 28. Januar 2012
Mittwoch, 11. Januar 2012
Geldern: Bewährung für Missbrauch
Das Landgericht Kleve hat einen 33-Jährigen aus Geldern wegen Missbrauch seiner Stieftochter und des Besitzes von Kinderpornografie zu zwei Jahren Haft verurteilt. Sein Geständnis war für das Strafmaß ausschlaggebend.
Der Angeklagte, ein Bild des Jammers. Seine Körperhaltung sagt: Ich will im Boden versinken. Am liebsten wäre er gar nicht zur Verhandlung erschienen, doch der Arzt, den er pünktlich zu Prozessbeginn aufgesucht hatte, gönnte ihm diesen Ausweg nicht. "Es geht", beschied er seinem Patienten.
Und so saß Jürgen K. (33, gelernter Schlosser, zurzeit arbeitslos) dann doch tief gebeugt auf der Anklagebank des Landgerichts Kleve. Er musste sich anhören, wie Staatsanwältin Katharina Skrzypietz ihm vorwarf, seine heute 13 Jahre alte Stieftochter mehrfach missbraucht zu haben. Außerdem seien auf zwei Festplatten seines Computers zahlreiche kinderpornographische Bilder gefunden worden.
Die Verhandlung bestätigte diese Vorwürfe im wesentlichen. Der Urteilsspruch der 7. großen Strafkammer unter Vorsitz von Richter Christian Henckel lautete: zwei Jahre auf Bewährung wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Schutzbefohlenen sowie wegen des Besitzes kinderpornographischer Schriften. Damit blieb die Kammer unter dem, was die Staatsanwältin gefordert hatte (dreieinhalb Jahre) und auf der Linie dessen, was K.s Verteidiger Jürgen Verhoeven als angemessen erachtete.
Quelle und vollständiger Artikel bei : rp-online.de
Montag, 21. November 2011
Geldern Post für den Weihnachtsmann
Kinder und Erwachsene sind aufgerufen, ihre Wunschzettel zu schreiben. An vier Briefkästen in Geldern und Walbeck kann die Post abgegeben werden. Die geht dann geradewegs nach Himmelpfort.
Der erste Brief enthält gleich mehrere Anliegen. Nienke, gerade zwei Jahre alt, wirft den bunt verzierten Umschlag in den Briefkasten mit der goldenen Borte bei der Geschäftsstelle der Volksbank in Walbeck. "Von dort geht er direkt an den Weihnachtsmann nach Himmelpfort", verspricht Ines Magnor, Verwalterin vom Schloss Steprath.
Im Rahmen des ersten Weihnachtsmarkts auf dem Schloss in Walbeck sind an vier Stellen in Geldern Briefkästen aufgestellt, die die Post ans Büro des Weihnachtsmannes nach Himmelpfort weiterleitet. Schirmherr ist Walbecks Ortsbürgermeister Udo Simon. Zu Himmelpfort besteht eine besondere Verbindung. Gelderns brandenburgische Partnerstadt ist Fürstenberg, und Himmelpfort ist davon eine Ortschaft.
Neben der Volksbankfiliale in Walbeck gibt es noch Weihnachtspostkästen bei Bücher Keuck, Prima Spielzeug in Geldern sowie beim Schloss selbst. Die Briefe können unfrankiert eingeworfen werden. Um eine Antwort vom Weihnachtsmann zu bekommen, muss der Wunschzettel spätestens zehn Tage vor Heiligabend in Himmelpfort sein.
"Die Kinder können dem Weihnachtsmann ihr Herz ausschütten", sagt Magnor. Es kann in dem Brief um das heiß ersehnte Puppenhaus gehen, aber auch um das Lieblingskuscheltier, das verloren gegangen ist. Wer noch nicht schreiben kann, darf gerne malen. "Der Weihnachtsmann und seine Helfer beantworten den Brief ganz persönlich", versichert sie.
Zu Besuch nach Walbeck kommt der Mann mit dem weißen Bart auf den Steprather Weihnachtsmarkt. Um 16 Uhr verteilt er dort Süßigkeiten an die kleinen Besucher. Mit dabei ist "Palue", das Rentier-Pony mit der roten Nase.
Für die Erwachsenen gibt es bereits Freitag, 2. Dezember, ab 20 Uhr eine Weihnachtsmann-Party auf dem Schloss. Von Freitagnachmittag bis Sonntagabend lockt der Handwerkermarkt mit vielen Attraktionen die Besucher. Wer noch keinen Wunschzettel geschrieben hat, kann das an diesen Tagen noch nachholen. "Selbstverständlich dürfen auch Erwachsene an den Weihnachtsmann schreiben", sagt Magnor.
Der Brief der Kinder vom Kindergarten enthalte Wünsche für die gesamte Gruppe, verrät Erzieherin Marlies Wolter. "Puzzle, Spiele, Bilderbücher", zählt sie die Wünsche des Kindergartens auf. Natürlich schreibt jedes Kind noch seinen ganz persönlichen Wunschzettel und wirft ihn in einen der besonderen Briefkästen. Gebastelt hat die Sandra Borghs. "Meine Tochter hat mitgeholfen", sagt die gelernte Floristin und Dekorateurin. "Die ist allerdings schon 16 Jahre alt und schreibt keinen Wunschzettel mehr. Stattdessen sagt sie mir, was sie sich wünscht. Aber es war auch eine schöne Zeit, als es noch anders war."
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