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Sonntag, 21. August 2011

Geldern/Kevelaer: Caritas vermittelt polnische Pflegekräfte

Als erster Verband in der Diözese Münster vermittelt die Caritas Geldern-Kevelaer polnische Haushaltshilfen für die Pflege von Angehörigen. Bereits drei offizielle Hilfen sind in der Region schon im Einsatz.
 
Der Service umfasst eine offizielle Anmeldung der Frauen, ihre Bezahlung nach Tarifvertrag des Hausfrauenbundes, Vorbereitungskurse und die Betreuung der Heimatfamilie in Polen, wie die Caritas im Bistum Münster am Dienstag mitteilte.

Das Konzept wurde vom Caritasverband des Erzbistums Paderborn übernommen. Im Mittelpunkt steht neben der Beratung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen auch der Interessensschutz der polnischen Haushaltshilfen. In Zusammenarbeit mit der polnischen Caritas werden die Frauen durch Pflegeschulungen und Deutschunterricht auf ihre Beschäftigung im Nachbarland vorbereitet. Zudem erhalten diese Unterstützung für ihre Familien, um etwa zu vermeiden, dass Kinder durch Abwesenheit ihrer Mutter vernachlässigt werden.
Für den Service erhebt die Caritas Geldern-Kevelaer nach den Angaben eine Pauschale in Höhe von 76,50 Euro pro Monat. Dafür würden alle Formalitäten, auf Wunsch auch die Gehaltsabrechnung, erledigt. Insgesamt müssten Betroffene mit Kosten in Höhe von 1.800 bis 2.000 Euro pro Monat für eine Mitarbeiterin rechnen, die im Haus des Pflegepatienten wohnt und nahezu rund um die Uhr zur Verfügung steht.
Laut Caritas sind die von ihr vermittelten Pflegekräfte ein wenig teurer als illegal angestellte Haushaltshilfen, die ohne Deutschkenntnisse bereits für 800 Euro und mit Sprachfähigkeiten für 1.200 bis 1.400 Euro zu haben seien. Das Caritas-Angebot biete aber neben einem guten Gewissen eine Reihe von Vorteilen für die Pflegebedürftigen, ihre Angehörigen und die polnischen Beschäftigten.

Derzeit seien in der Region Geldern-Kevelaer drei von der Caritas vermittelte Hilfen im Einsatz, drei weitere würden demnächst ihre Arbeit aufnehmen.


Quelle: jul

Montag, 13. Juni 2011

Geldern: Ladendieb nach Flucht gestellt

34jähriger hatte Betäubungsmittel dabei

Am heutigen Freitag (10.06.2011) betrat gegen 15.30 Uhr ein Pärchen eine Parfümerie auf der Issumer Straße. Während die weibliche Person die Verkäuferin ablenkte, entwendete der männliche Begleiter eine Parfumflasche im Wert von über 100 Euro. Beim Verlassen der Parfümerie löste der Diebstahlsalarm im Ausgangsbereich aus, woraufhin der Mann von der Verkäuferin angesprochen wurde. Der Mann händigte auf Verlangen die Parfumflasche aus, die er in seine Jacke gesteckt hatte. Anschließend flüchtete er über die Issumer Straße. Er konnte aber im Rahmen der Fahndung nach einem Hinweis durch eine Polizeistreife im Bereich des Hallenbades an der Friedrich-Spee-Straße angetroffen werden. Im Rahmen der Durchsuchung des Mannes wurden bei ihm, einem 34jährigen aus Kevelaer, geringe Mengen Betäubungsmittel aufgefunden. Er und seine 33jährige Mittäterin, ebenfalls in Kevelaer wohnhaft, wurden der Gelderner Polizeiwache zugeführt und von dort nach erfolgter Personalienfeststellung entlassen.

Montag, 7. Februar 2011

Geldern: Zwei Verletzte nach Zusammenstoß auf Kreuzung

Zu einem schweren Unfall ist es am Donnerstagmittag an der Kreuzung Kevelaerer Straße (L 361) / Droyenweg. Wie die Polizei gestern meldete, fuhr eine 71-jährige Geldernerin mit ihrem Mercedes den Droyenweg in Richtung L 361. Als sie die bevorrechtigte Kevelaerer Straße geradeaus überqueren wollte, stieß sie mit dem Opel Vectra eines 40-jährigen Kevelaerers zusammen, der aus Richtung Lüllingen kommend in Fahrtrichtung Walbeck unterwegs war. Durch die Aufprallwucht zogen sich sowohl die 71-jährige Frau als auch der 40-jährige Mann so schwere Verletzungen zu, dass sie beide ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Beide Autos wurden vorne komplett eingedrückt. Die Sachschäden werden insgesamt auf rund 30 000 Euro geschätzt.
 

Dienstag, 1. Februar 2011

Gelderland: Wenig Lust auf warme Sachen

Viele Geschäfte bieten Prozente auf ihre Kleidungsstücke, die noch für den Winter gedacht sind. Obwohl dicke Jacken noch zu haben sind, greifen aber viele Kunden schon zur Frühjahrskollektion.

In den Schaufenstern locken dicke Prozente die Kunden zum Kauf der übrig gebliebenen Winterware. Tatsächlich ist den meisten Einkäufern aber die Lust auf warme Anziehsachen vergangen.

Quelle : rp-online.de

Freitag, 28. Januar 2011

Geldern Anwohner sorgen sich wegen Unfall-Kreuzung

Michael Opgenhoff macht sich Sorgen: "Was muss denn noch passieren, bevor die Verantwortlichen handeln?", fragt der Vorsitzende des Natur- und Heimatvereins Lüllingen. Er reagiert damit auf den Unfall vom vergangenen Sonntag.

Quelle : rp-online.de

Geldern: Behörden und Fahrer gefordert

Unfälle mit Verletzten führen uns Autofahrern immer wieder vor Augen, wie schnell eine Unachtsamkeit zu wirklich ernsten Konsequenzen führen kann. Ordentlich beschilderte Kreuzungen, gut sichtbare Ampeln, Verkehrsinseln und Tempolimits können helfen, auf gefährliche Kreuzungen aufmerksam zu machen. Doch: Hand aufs Herz! Welcher Autofahrer kann von sich behaupten, noch nie ein Stop-Schild überfahren zu haben oder einem anderen Fahrer die Vorfahrt genommen zu haben? Da muss gar kein Vorsatz im Spiel sein, es reicht ein kurzer Moment der Ablenkung, und schon hat man ein Schild übersehen. Natürlich sind die zuständigen Behörden gefordert, an Unfallschwerpunkten zu handeln und die Straßen sicherer zu machen. Aber alle Regeln und Gebote helfen nicht, wenn sie nicht eingehalten werden.

Quelle : rp-online.de

Geldern: Autounfall fordert sieben Verletzte

Am Sonntagmittag (23. Januar) ereignete sich im Kreuzungsbereich Twistedener Straße/An de Klus ein folgeschwerer Verkehrsunfall. Sieben Personen wurden dabei verletzt, zwei davon schwer.
 
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei und Zeugenaussagen befuhr ein 49 Jahre alter Autofahrer aus Lettland mit einem Fiat Scudo die Twistedener Straße in Fahrtrichtung Geldern. Neben dem Fahrer des Fiat befanden sich noch weitere fünf aus Lettland stammende Personen in dem Auto. ´
An der Kreuzung mit der Straße An de Klus soll der Fiatfahrer dann ohne anzuhalten, in die Kreuzung eingefahren sein, obwohl dort für seine Fahrtrichtung ein STOP-Zeichen aufgestellt war. Gleichzeitig war ein 56-jähriger Autofahrer aus Kevelaer mit seinem Porsche Cayenne auf der Straße An de Klus in Richtung Straelen unterwegs.

Quelle :  rp-online.de

Montag, 10. Januar 2011

Kevelaer : jungen Mann mit Marihuana erwischt

junger Mann hatte Druckleistentütchen und Schlagring dabei
Kevelaer - 10.01.2011 - 10:07 - In der Nacht zu Samstag war einer zivilen Polizeistreife kurz nach Mitternacht auf der Hauptstraße ein junger Mann aufgefallen. Als die Beamten den 29-jährigen ansprachen wurde dieser sichtlich nervös. Freiwillig holte der junge Mann daraufhin während der Kontrolle ein Druckleistentütchen mit etwa 5g Marihuana und einen Schlagring aus seiner Jacke hervor. Gleichzeitig versuchte er, in einem günstigen Moment einen Beutel aus seinem Hosenbund zu ziehen und wegzuwerfen. Wie sich herausstellte befanden sich in dem Gefrierbeutel ca. 200g Amphetamin. Der junge Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen und auf der Polizeiwache genauer durchsucht. Dabei fanden die Beamten mehr als 10 weitere bislang unbenutzte Druckleistentütchen auf. Jetzt erwartet den jungen Mann, der sich zur Zeit mutmaßlich ohne festen Wohnsitz in Kevelaer aufhält, ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Quelle : polizei-nrw.de