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Sonntag, 24. Juli 2011

Kerken: Eine Kirmes vor dem Aus

In der Gemeinde Kerken nehmen die Besucherzahlen und die Menge der Schausteller für Kirmesveranstaltungen immer mehr ab. Jetzt gibt es Überlegungen, Veranstaltungen zusammenzulegen oder abzuschaffen.

Das konnte auf Dauer nicht gut gehen. Auf dem Gebiet der relativ kleinen Gemeinde Kerken werden jährlich vier Kirmesveranstaltungen durchgeführt. In Nieukerk und in Aldekerk gibt es eine Oster- beziehungsweise Sommerkirmes, sowie jeweils eine Herbstkirmes.

Den Verantwortlichen in der Verwaltung und in der Kommunalpolitik war aufgefallen, dass sowohl die Zahl der Kirmesbesucher als auch der Schausteller kontinuierlich abgenommen hat. "Das beobachten wir bereits seit einiger Zeit", berichtet Frank Kittelmann, neuer Leiter des Amtes für Bürgerservice im Kerkener Rathaus. So beschloss der Hauptausschuss im Dezember des vergangenen Jahres, die Verwaltung zu beauftragen, mit den Marktbeschickern und Vereinen Gespräche zu führen, um die Zahl der Kirmesveranstaltungen zu verringern. Die Gespräche haben stattgefunden, die Geselligen Vereine Aldekerks haben sich zu diesem Thema schriftlich geäußert.

Quelle und vollstaendiger Bericht : rp-online.de

Montag, 31. Januar 2011

Geldern: Das Rathaus ist marode

Im Winter wird es eiskalt, im Sommer ist die Hitze manchmal unerträglich – das Gelderner Rathaus ist in die Jahre gekommen. Die Stadt spart für die Sanierung, einen Neubau schließt der Bürgermeister nahezu aus.

Im obersten Stock sieht es besonders schlimm aus. Das Holz an den Fenstern ist aufgequollen, der Lack splittert ab, es ist deutlich kühler als im Eingangsbereich des Rathauses. Die Rahmen haben keine Wärmedämmung, die Fenster selbst bestehen aus einer einfachen Glasscheibe. Man muss kein Energieberater sein, um zu wissen, dass hier die Heizkosten buchstäblich zum Fenster hinausgeworfen werden.
Das Gelderner Rathaus ist in die Jahre gekommen. Ende der 1950er-, Anfang der 1960er-Jahre ist es gebaut worden. "Damals hat man ein solches Verwaltungsgebäude für eine Nutzungsdauer von rund 25 Jahren gebaut", sagt Markus Sommer, Leiter des städtischen Immobilienbetriebs: "Eigentlich hat das Gebäude seinen Lebenszyklus bereits doppelt überdauert."

Quelle : rp-online.de