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Samstag, 28. Januar 2012

Kerken: Versuchter Einbruch

Täter flüchteten ohne Beute

In der Zeit von Donnerstag um
21.30 Uhr bis Freitag (27. Januar 2012) um 08.00 Uhr verschafften sich unbekannte Täter Zugang in den Verkaufsraum einer Gärtnerei am Keensweg und durchsuchten einige Schränke und Schubladen. Anschließend flüchteten sie ohne Beute. Hinweise bitte an die Kripo Geldern unter Telefon 02831/1250.

Kreispolizeibehörde Kleve
Pressestelle
Tel.: 02821-504-1111
Fax: 02821-504-1125
e-mail: pressestelle.kleve@polizei.nrw.de
Internet: www.polizei-kleve.de

Sonntag, 24. Juli 2011

Kerken: Gefahr durch defekte Schranke

Die Anlagen am Bahnübergang Genender Weg zwischen Nieukerk und Geldern funktionieren häufig nicht. Vor allem Kinder benutzen ihn dann trotz geschlossener Schranken. Eltern befürchten schwere Unfälle.

Die Gemeinde Kerken kommt beim Thema Bahnübergänge nicht zur Ruhe. Seit Mitte Mai werden die Übergänge am Schietsweg, Keensweg und Krummsteg mit Halbschranken ausgestattet. Doch bevor diese Arbeiten im August beendet sein sollen, tauchte während der jüngsten Kerkener Ratssitzung ein neues Problem auf, diesmal am Genender Weg.

Claudia Kamps, die in der Nähe des Bahnübergangs wohnt, berichtete, dass die Schrankenanlage bereits seit knapp einem Jahr mehrfach kaputt sei, und fragte, was die Gemeinde Kerken dagegen machen könne. Udo Niersmann, Stellvertreter des Bürgermeisters im Rathaus, sicherte zu, sich mit der Deutschen Bahn erneut in Verbindung zu setzen.

Unterschiedliche Defekte

"Die Defekte sind unterschiedlich", erklärte die Mutter von zwei Kindern gestern. Mal blieben beide Halbschranken unten, mal gehe nur eine auf. "Ich habe es sogar schon erlebt, dass ein Zug gekommen ist, und die Schranken blieben einfach oben", fügte Claudia Kamps hinzu. Ein großes Lob machte sie in diesem Zusammenhang dem Kerkener Bauhof.
Denn wenn ein Defekt an der Anlage bemerkt werde, genüge ein Anruf bei der Gemeinde, und die Bauhofmitarbeiter sperren sofort den Genender Weg. Doch das könne es doch nicht sein. Die Mutter von zwei Kindern macht sich nun Sorgen, dass ihre Sprösslinge den Bahnübergang benutzen, obwohl die Schranken geschlossen sind, wenn sie merken, dass erneut ein Defekt vorliegt. Ihre elfjährige Tochter fährt beispielsweise regelmäßig mit dem Fahrrad zur Realschule am Westwall.

Freitag, 6. Mai 2011

Kerken: Es wird langsam Zeit

Der Unmut der Kerkener ist voll verständlich. Bald jährt sich das schwere Zungunglück am Keensweg zum zweiten Mal. Es ist nicht zu verstehen, warum die Bahnverantwortlichen so viel Zeit benötigen, um einfache Halbschranken an drei kleinen Bahnübergängen zu bauen. Es ist nicht auszudenken, wenn sich in diesem "Beratungszeitraum" an einem der drei Übergängen auf Kerkener Gebiet ein weiteres schweres Zugunglück ereignet hätte. Volkes Zorn wäre berechtigt und groß gewesen.